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PM: Augsburg ist in der Trauer vereint und lässt sich nicht spalten.

Ich drücke mein Beileid aus und solidarisiere mich mit den Hinterbliebenen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen. Ich hoffe, dass alle Hintergründe rasch aufgeklärt und die Täter rechtmäßig verurteilt werden.

Dass in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern diverse Problemzonen existieren, ist leider Realität. Es gilt mit sicherheitspolitischen und auch sozialarbeiterischen Maßnahmen dagegen vorzugehen. Die installierten Überwachungskameras haben bei der Ermittlung der Täter geholfen, konnten die Tat an sich allerdings nicht verhindern. Ich rege an, dass über eine stärkere punktuelle und sichtbare Präsenz der Polizei nachgedacht wird. Dies sollte allerdings mit aufsuchender Sozialarbeit ergänzt werden.

Wir stellen uns allerdings entschieden dagegen, dass diverse gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden! Die Täter sind junge Menschen, die in Augsburg geboren und aufgewachsen sind. Insgesamt waren es sieben junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Das sind allesamt auch Kinder unserer Stadt und sozialisiert durch die Rahmenbedingungen, die wir geschaffen haben. Wir stellen uns die Frage, wie es zu einer solchen Gewaltaffinität kommt. Das ist ein mehrschichtiges und komplexes Problem, welches wir politisch langfristig lösen müssen.“

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